Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Artikel 1 – Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten die folgenden Begriffsbestimmungen:
Widerrufsfrist: der Zeitraum, innerhalb dessen der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.
Verbraucher: jede natürliche Person, die nicht im Rahmen ihrer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag abschließt.
Tag: Kalendertag.
Dauerschuldverhältnis: ein Fernabsatzvertrag über eine Reihe von Produkten und/oder Dienstleistungen, bei dem sich die Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung über einen bestimmten Zeitraum erstreckt.
Dauerhafter Datenträger: jedes Medium, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass diese künftig eingesehen und unverändert reproduziert werden können.
Widerrufsrecht: die Möglichkeit des Verbrauchers, innerhalb der Widerrufsfrist vom Fernabsatzvertrag zurückzutreten.
Unternehmer: natürliche oder juristische Person, die Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet.
Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, bei dem im Rahmen eines vom Unternehmer organisierten Systems für den Fernabsatz von Produkten und/oder Dienstleistungen bis einschließlich des Vertragsabschlusses ausschließlich Fernkommunikationsmittel verwendet werden.
Fernkommunikationsmittel: jedes Mittel, das zum Abschluss eines Vertrags verwendet werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig physisch anwesend sein müssen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen: die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmers.
Artikel 2 – Widerrufsrecht
Der Verbraucher hat das Recht, den Vertrag innerhalb einer Widerrufsfrist von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Während dieser Frist hat der Verbraucher das Produkt sowie dessen Verpackung sorgfältig zu behandeln.
Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, hat er das Produkt einschließlich sämtlichen gelieferten Zubehörs – soweit vernünftigerweise möglich – im Originalzustand und in der Originalverpackung gemäß den angemessenen Anweisungen des Unternehmers zurückzusenden.
Artikel 3 – Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers sowie für sämtliche zwischen Unternehmer und Verbraucher geschlossenen Fernabsatzverträge und Bestellungen.
Vor Abschluss eines Fernabsatzvertrags wird dem Verbraucher der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Verfügung gestellt. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Vertragsabschluss darauf hingewiesen, dass die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer eingesehen werden können und dem Verbraucher auf Wunsch kostenlos zugesandt werden.
Wird der Fernabsatzvertrag elektronisch geschlossen, kann der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher auf elektronischem Wege so zur Verfügung gestellt werden, dass er problemlos auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden kann. Ist dies vernünftigerweise nicht möglich, wird vor Vertragsabschluss angegeben, wo die Allgemeinen Geschäftsbedingungen elektronisch eingesehen werden können und dass sie dem Verbraucher auf Wunsch kostenlos elektronisch oder auf anderem Wege zugesandt werden.
Gelten neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zusätzliche produkt- oder dienstleistungsspezifische Bedingungen, finden die vorstehenden Absätze entsprechend Anwendung. Im Falle widersprüchlicher Bedingungen kann sich der Verbraucher stets auf die für ihn günstigste Bestimmung berufen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder nichtig sein, bleiben der Vertrag sowie die übrigen Bestimmungen weiterhin in Kraft. Die betreffende Bestimmung wird unverzüglich durch eine Regelung ersetzt, die dem Sinn und Zweck der ursprünglichen Bestimmung möglichst nahekommt.
Sachverhalte, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geregelt sind, sind „im Geiste“ dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu beurteilen. Unklarheiten hinsichtlich der Auslegung oder des Inhalts einzelner Bestimmungen sind ebenfalls „im Geiste“ dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen auszulegen.
Artikel 4 – Das Angebot
Ist ein Angebot zeitlich begrenzt oder an Bedingungen geknüpft, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben. Alle Angebote sind freibleibend. Der Unternehmer ist berechtigt, Angebote zu ändern und anzupassen.
Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, damit der Verbraucher das Angebot angemessen beurteilen kann.
Verwendet der Unternehmer Abbildungen, stellen diese die angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen wahrheitsgetreu dar. Offensichtliche Irrtümer oder Fehler im Angebot binden den Unternehmer nicht.
Sämtliche Abbildungen und Angaben im Angebot dienen lediglich der Veranschaulichung und können keinen Anspruch auf Schadensersatz oder Vertragsauflösung begründen.
Produktabbildungen geben die angebotenen Produkte möglichst realitätsgetreu wieder. Der Unternehmer kann jedoch nicht garantieren, dass die dargestellten Farben exakt den tatsächlichen Farben der Produkte entsprechen.
Jedes Angebot enthält ausreichende Informationen, damit für den Verbraucher eindeutig ersichtlich ist, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind. Hierzu zählen insbesondere:
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gegebenenfalls anfallende Versandkosten;
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die Art und Weise des Vertragsabschlusses sowie die hierfür erforderlichen Schritte;
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das Bestehen oder Nichtbestehen eines Widerrufsrechts;
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die Zahlungs-, Liefer- und Ausführungsbedingungen des Vertrags;
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die Frist zur Annahme des Angebots beziehungsweise die Dauer der Preisgarantie durch den Unternehmer;
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die Höhe der Kosten für Fernkommunikation, sofern diese auf einer anderen Grundlage als dem regulären Basistarif berechnet werden;
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ob der Vertrag nach Abschluss archiviert wird und wie dieser für den Verbraucher zugänglich ist;
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die Möglichkeit des Verbrauchers, die im Rahmen des Vertrags angegebenen Daten vor Vertragsabschluss zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren;
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mögliche Vertragssprachen neben Deutsch;
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Verhaltenskodizes, denen sich der Unternehmer unterworfen hat, sowie die Möglichkeit, diese elektronisch einzusehen;
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die Mindestlaufzeit des Fernabsatzvertrags im Falle eines Dauerschuldverhältnisses.
Optional: verfügbare Größen, Farben und Materialarten.
Artikel 5 – Der Vertrag
Der Vertrag kommt zustande, sobald der Verbraucher das Angebot annimmt und die festgelegten Bedingungen erfüllt. Mit dem Abschluss einer Bestellung erklärt sich der Verbraucher mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden.
Hat der Verbraucher das Angebot elektronisch angenommen, bestätigt der Unternehmer unverzüglich elektronisch den Eingang der Annahme. Solange der Eingang dieser Annahme nicht bestätigt wurde, kann der Verbraucher den Vertrag widerrufen.
Wird der Vertrag elektronisch geschlossen, trifft der Unternehmer angemessene technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der elektronischen Datenübertragung und gewährleistet eine sichere Webumgebung. Sofern der Verbraucher elektronisch bezahlen kann, wird der Unternehmer geeignete Sicherheitsmaßnahmen treffen.
Der Unternehmer ist berechtigt, im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zu prüfen, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie sämtliche für einen verantwortungsvollen Vertragsabschluss relevanten Tatsachen und Umstände zu berücksichtigen. Hat der Unternehmer aufgrund dieser Prüfung berechtigten Anlass, den Vertrag nicht abzuschließen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage unter Angabe von Gründen abzulehnen oder besondere Bedingungen an die Ausführung zu knüpfen.
Der Unternehmer wird dem Verbraucher zusammen mit dem Produkt oder der Dienstleistung die folgenden Informationen schriftlich oder in einer Weise zur Verfügung stellen, die eine Speicherung auf einem dauerhaften Datenträger ermöglicht:
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die Geschäftsanschrift des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
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die Bedingungen und Modalitäten zur Ausübung des Widerrufsrechts beziehungsweise einen deutlichen Hinweis auf dessen Ausschluss;
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Informationen zu Garantien und Kundendienstleistungen;
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die in Artikel 4 Absatz 3 dieser Bedingungen genannten Angaben, sofern diese dem Verbraucher nicht bereits vor Vertragserfüllung zur Verfügung gestellt wurden;
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die Voraussetzungen zur Kündigung des Vertrags, sofern dieser eine Laufzeit von mehr als einem Jahr oder eine unbefristete Laufzeit hat.
Bei Dauerschuldverhältnissen gilt die Bestimmung des vorherigen Absatzes ausschließlich für die erste Lieferung.
Jeder Vertrag wird unter dem Vorbehalt ausreichender Verfügbarkeit der betreffenden Produkte geschlossen.
Artikel 6 – Widerrufsrecht
Beim Kauf von Produkten hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beginnt am Tag nach Erhalt des Produkts durch den Verbraucher oder durch einen zuvor vom Verbraucher benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter.
Während der Widerrufsfrist hat der Verbraucher das Produkt sowie dessen Verpackung sorgfältig zu behandeln. Das Produkt darf lediglich insoweit ausgepackt oder verwendet werden, wie dies erforderlich ist, um zu beurteilen, ob der Verbraucher das Produkt behalten möchte.
Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, hat er das Produkt einschließlich sämtlichen gelieferten Zubehörs – soweit möglich – im Originalzustand und in der Originalverpackung gemäß den vom Unternehmer bereitgestellten angemessenen und klaren Anweisungen zurückzusenden.
Möchte der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen, hat er dies dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt des Produkts mitzuteilen. Die Mitteilung hat schriftlich oder per E-Mail zu erfolgen.
Nachdem der Verbraucher seinen Widerruf erklärt hat, ist das Produkt innerhalb von 30 Tagen zurückzusenden. Der Verbraucher muss nachweisen können, dass die gelieferten Waren fristgerecht zurückgesandt wurden, beispielsweise durch einen Versandnachweis.
Hat der Verbraucher nach Ablauf der in Absatz 2 und 3 genannten Fristen weder seinen Widerruf erklärt noch das Produkt an den Unternehmer zurückgesandt, gilt der Kauf als endgültig.
Artikel 7 – Kosten im Falle eines Widerrufs
Macht der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch, trägt er die Kosten der Rücksendung.
Hat der Verbraucher bereits eine Zahlung geleistet, wird der Unternehmer den entsprechenden Betrag schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach dem Widerruf zurückerstatten. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das Produkt bereits beim Unternehmer eingegangen ist oder ein eindeutiger Nachweis über die vollständige Rücksendung erbracht werden kann.
Artikel 8 – Ausschluss des Widerrufsrechts
Der Unternehmer kann das Widerrufsrecht des Verbrauchers für bestimmte Produkte ausschließen, soweit dies in den Absätzen 2 und 3 beschrieben ist. Der Ausschluss des Widerrufsrechts gilt ausschließlich dann, wenn der Unternehmer hierauf im Angebot ausdrücklich hingewiesen hat, spätestens vor Abschluss des Vertrags.
Ein Ausschluss des Widerrufsrechts ist ausschließlich möglich für Produkte:
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die nach Kundenspezifikation angefertigt wurden;
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die eindeutig persönlicher Natur sind;
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die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht zurückgesandt werden können;
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die schnell verderben oder veralten können;
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deren Preis Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
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für einzelne Zeitungen und Zeitschriften;
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für Audio- und Videoaufzeichnungen sowie Computersoftware, deren Versiegelung vom Verbraucher geöffnet wurde;
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für Hygieneprodukte, deren Versiegelung vom Verbraucher geöffnet wurde.
Artikel 9 – Preise
Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen nicht erhöht, es sei denn, Preisänderungen beruhen auf Änderungen der gesetzlichen Mehrwertsteuersätze.
Abweichend vom vorherigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen und auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, zu variablen Preisen anbieten. Diese Abhängigkeit von Marktschwankungen sowie der Hinweis darauf, dass es sich bei angegebenen Preisen gegebenenfalls um Richtpreise handelt, werden im Angebot ausdrücklich erwähnt.
Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsabschluss sind ausschließlich zulässig, sofern sie auf gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen beruhen.
Preiserhöhungen ab drei Monaten nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn der Unternehmer dies ausdrücklich vereinbart hat und:
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diese auf gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen beruhen;
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der Verbraucher berechtigt ist, den Vertrag ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der Preiserhöhung zu kündigen.
Alle Preise stehen unter dem Vorbehalt von Druck- und Satzfehlern. Für die Folgen von Druck- und Satzfehlern wird keine Haftung übernommen. Im Falle von Druck- oder Satzfehlern ist der Unternehmer nicht verpflichtet, das Produkt zum fehlerhaft angegebenen Preis zu liefern.
Artikel 10 – Vertragsgemäßheit und Garantie
Der Unternehmer gewährleistet, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot angegebenen Spezifikationen, den angemessenen Anforderungen an Qualität und Gebrauchstauglichkeit sowie den zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Vorschriften entsprechen. Sofern vereinbart, gewährleistet der Unternehmer außerdem, dass das Produkt für einen anderen als den gewöhnlichen Gebrauch geeignet ist.
Eine vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur gewährte Garantie berührt nicht die gesetzlichen Rechte und Ansprüche, die dem Verbraucher gegenüber dem Unternehmer aus dem Vertrag zustehen.
Etwaige Mängel oder falsch gelieferte Produkte sind dem Unternehmer innerhalb von 30 Tagen nach Lieferung schriftlich mitzuteilen. Die Rücksendung der Produkte hat in der Originalverpackung und in neuwertigem Zustand zu erfolgen.
Die Garantiefrist des Unternehmers entspricht der Garantiefrist des Herstellers. Der Unternehmer haftet jedoch niemals für die endgültige Eignung der Produkte für jede individuelle Anwendung durch den Verbraucher oder für etwaige Hinweise hinsichtlich der Verwendung oder Anwendung der Produkte.
Die Garantie gilt nicht, wenn:
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der Verbraucher die gelieferten Produkte selbst repariert und/oder verändert oder durch Dritte hat reparieren und/oder verändern lassen;
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die gelieferten Produkte außergewöhnlichen Bedingungen ausgesetzt oder anderweitig unsachgemäß behandelt wurden oder entgegen den Anweisungen des Unternehmers und/oder der Verpackung behandelt wurden;
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die Mängel ganz oder teilweise auf gesetzliche Vorschriften zurückzuführen sind, die staatlicherseits hinsichtlich der Art oder Qualität der verwendeten Materialien erlassen wurden oder künftig erlassen werden.
Artikel 11 – Lieferung und Ausführung
Der Unternehmer wird bei der Entgegennahme und Ausführung von Produktbestellungen größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
Unter Berücksichtigung der Bestimmungen in Artikel 4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird der Unternehmer angenommene Bestellungen mit angemessener Sorgfalt und zügig, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen ausführen, sofern der Verbraucher keiner längeren Lieferfrist zugestimmt hat.
Sollte sich die Lieferung verzögern oder eine Bestellung nicht beziehungsweise nur teilweise ausgeführt werden können, wird der Verbraucher hierüber spätestens 30 Tage nach Aufgabe der Bestellung informiert. In diesem Fall hat der Verbraucher das Recht, den Vertrag kostenfrei zu kündigen und gegebenenfalls Schadensersatz zu verlangen.
Im Falle einer Vertragsauflösung gemäß dem vorherigen Absatz wird der Unternehmer den vom Verbraucher gezahlten Betrag schnellstmöglich, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsauflösung zurückerstatten.
Sollte die Lieferung eines bestellten Produkts unmöglich sein, wird sich der Unternehmer bemühen, einen Ersatzartikel bereitzustellen. Spätestens bei der Lieferung wird klar und verständlich darauf hingewiesen, dass ein Ersatzartikel geliefert wird.
Das Widerrufsrecht kann für Ersatzartikel nicht ausgeschlossen werden. Die Kosten einer möglichen Rücksendung trägt der Unternehmer.
Das Risiko einer Beschädigung und/oder eines Verlusts der Produkte liegt bis zum Zeitpunkt der Lieferung beim Unternehmer, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Dies gilt bis zur Übergabe an den Verbraucher oder an einen zuvor benannten und dem Unternehmer mitgeteilten Vertreter.
Artikel 12 – Dauerschuldverhältnisse: Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Kündigung
Der Verbraucher kann einen auf unbestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten (einschließlich Strom) oder Dienstleistungen jederzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
Der Verbraucher kann einen auf bestimmte Zeit geschlossenen Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten (einschließlich Strom) oder Dienstleistungen zum Ende der vereinbarten Laufzeit unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungsbedingungen und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
Der Verbraucher kann die in den vorstehenden Absätzen genannten Verträge:
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jederzeit kündigen und ist dabei nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt oder Zeitraum beschränkt;
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mindestens auf dieselbe Weise kündigen, wie der Vertrag abgeschlossen wurde;
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stets mit derselben Kündigungsfrist kündigen, die der Unternehmer für sich selbst vorgesehen hat.
Verlängerung
Ein Vertrag, der für eine bestimmte Zeit geschlossen wurde und die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen zum Gegenstand hat, darf nicht stillschweigend für eine bestimmte Dauer verlängert oder erneuert werden.
Abweichend vom vorherigen Absatz darf ein Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Tageszeitungen, Nachrichtenblättern und Zeitschriften stillschweigend um maximal drei Monate verlängert werden, sofern der Verbraucher den verlängerten Vertrag zum Ende der Verlängerung mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
Ein Vertrag über die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen darf nur dann stillschweigend auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn der Verbraucher diesen jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann. Betrifft der Vertrag die regelmäßige, jedoch weniger als einmal monatliche Lieferung von Tageszeitungen, Nachrichtenblättern oder Zeitschriften, beträgt die Kündigungsfrist höchstens drei Monate.
Ein Vertrag mit begrenzter Laufzeit zur regelmäßigen Lieferung von Tageszeitungen, Nachrichtenblättern oder Zeitschriften zu Kennenlern- oder Probezwecken wird nicht stillschweigend verlängert und endet automatisch nach Ablauf des Probezeitraums.
Laufzeit
Hat ein Vertrag eine Laufzeit von mehr als einem Jahr, kann der Verbraucher diesen nach Ablauf eines Jahres jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, sofern Billigkeit und Angemessenheit einer Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer nicht entgegenstehen.
Artikel 13 – Zahlung
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind vom Verbraucher geschuldete Beträge innerhalb von sieben Werktagen nach Beginn der in Artikel 6 Absatz 1 genannten Widerrufsfrist zu begleichen.
Bei einem Dienstleistungsvertrag beginnt diese Frist, nachdem der Verbraucher die Vertragsbestätigung erhalten hat.
Der Verbraucher ist verpflichtet, dem Unternehmer Unrichtigkeiten in den angegebenen oder übermittelten Zahlungsdaten unverzüglich mitzuteilen.
Kommt der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nicht rechtzeitig nach, ist der Unternehmer – vorbehaltlich gesetzlicher Einschränkungen – berechtigt, dem Verbraucher zuvor mitgeteilte angemessene Kosten in Rechnung zu stellen.
Artikel 14 – Beschwerdeverfahren
Beschwerden über die Ausführung des Vertrags sind dem Unternehmer innerhalb von sieben Tagen nach Feststellung der Mängel durch den Verbraucher vollständig und klar beschrieben mitzuteilen.
Beim Unternehmer eingereichte Beschwerden werden innerhalb von 14 Tagen ab Eingang beantwortet.
Erfordert eine Beschwerde voraussichtlich eine längere Bearbeitungszeit, wird der Unternehmer innerhalb von 14 Tagen eine Eingangsbestätigung übermitteln und angeben, wann der Verbraucher mit einer ausführlicheren Antwort rechnen kann.
Kann eine Beschwerde nicht einvernehmlich gelöst werden, entsteht ein Streitfall, der dem Verfahren zur Streitbeilegung unterliegt.
Eine Beschwerde setzt die Verpflichtungen des Unternehmers nicht aus, sofern der Unternehmer nicht schriftlich etwas anderes erklärt.
Wird eine Beschwerde vom Unternehmer als berechtigt angesehen, wird der Unternehmer nach eigenem Ermessen die gelieferten Produkte kostenlos ersetzen oder reparieren.
Artikel 15 – Streitigkeiten
Auf Verträge zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen Anwendung finden, findet niederländisches Recht Anwendung, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen des Wohnsitzlandes des Verbrauchers nichts anderes vorsehen.
Dies gilt auch dann, wenn der Verbraucher seinen Wohnsitz im Ausland hat.